3 Tage nachdem Vorfall mit Undertaker.
Razor: Der holt mich im Dunkeln und denkt, ich bleib liegen. Der wird noch sehen,
was er da angefangen hat. Nicht heute Nacht. Aber bald. Und dann sehen wir, wer oben steht.
Security: Schön, dass Sie angekommen sind, Herr Ramon. Ihr Gast erwartet Sie schon.
Razor: Ja. Dann mal los.
Suzy: Na guck mal, wen wir hier haben.
Razor: Lange nicht mehr gesehen Suzy. Siehst immer noch aus, als könnt die Party ohne mich nicht starten.
Suzy: Du kommst zu spät. Ich hab fast gedacht, du lässt es wieder.
Razor: Bin da. Das reicht erstmal.
Razor: Jo Suzy, musst du dich so an mich ranklammern? Sonst denken die, wir wärn zusammen.
Suzy: Stört dich das? wir haben uns so lange nicht mehr gesehen.
Razor: Der holt mich im Dunkeln und denkt, ich bleib liegen. Der wird noch sehen,
was er da angefangen hat. Nicht heute Nacht. Aber bald. Und dann sehen wir, wer oben steht.
Security: Schön, dass Sie angekommen sind, Herr Ramon. Ihr Gast erwartet Sie schon.
Razor: Ja. Dann mal los.
Suzy: Na guck mal, wen wir hier haben.
Razor: Lange nicht mehr gesehen Suzy. Siehst immer noch aus, als könnt die Party ohne mich nicht starten.
Suzy: Du kommst zu spät. Ich hab fast gedacht, du lässt es wieder.
Razor: Bin da. Das reicht erstmal.
Razor: Jo Suzy, musst du dich so an mich ranklammern? Sonst denken die, wir wärn zusammen.
Suzy: Stört dich das? wir haben uns so lange nicht mehr gesehen.
Razor: Stört mich nicht. Aber sag mal hab gehört, du hast noch eine Filiale aufgemacht.
Suzy: War oft genug hier. Deshalb wissen die auch, wen sie raufbitten.
Razor: Und ich lauf mit. Arm in Arm. Wie ein Empfang.
Suzy: Stört dich das jetzt?
Razor: Stört mich, dass du den Weg besser kennst als ich. Sonst nicht.
Suzy: Dann halt den Mund und genieß’s. Oben wird’s leiser.
Suzy: Das ist der Teil, den die unten nie sehen.
Razor: Jetzt versteh ich, warum der Manager so geredet hat.
Razor: Keine schlechte Aussicht.
Suzy: Deshalb hab ich uns raufgeführt.
Suzy: Von oben sieht alles schön aus. Lichter, Straßen, als wär die Stadt weich. Gehst du runter, ist sie kalt.
Ich kenn beides. Die Terrasse und den Bürgersteig.
Razor: Deshalb ziehst du uns immer nach oben.
Suzy: Nicht immer. Nur wenn ich jemanden dabei haben will, der den Unterschied merkt. Die meisten sehen nur den Champagner.
Nicht, wie schnell der Glanz weg ist, sobald man die Treppe wieder runtergeht.
Razor: Und du denkst, ich seh nur den Glanz.
Suzy: Ich weiß, dass du den kalten Teil besser kennst als alle anderen hier. Sonst würdest du nicht so still dastehen.
Suzy: Ich weiß, dass du den kalten Teil besser kennst als alle anderen hier. Sonst würdest du nicht so still dastehen.
Razor: Ich kenn den kalten Teil. Deshalb steh ich oben und nicht unten bei denen, die drumrumreden.
Suzy: Und wenn der kalte Teil wieder kommt? Gehst du dann trotzdem, oder bleibst du stehen.
Razor: Kommt drauf an, wer vor mir steht. Manche Nächte geh ich. Manche Nächte nicht.
Suzy: Heute?
Razor: Heute steh ich noch. Frag nicht weiter, sonst red ich ihn kaputt.
Suzy: Gut. Dann schweigen wir. Nur die Stadt. Nur wir.
Razor: Die Kälte da unten kennst du. Ich auch. Heißt nicht, dass du sie allein tragen musst.
Suzy: Klingt, als wärst du auf einmal fürsorglich.
Razor: Klingt, als stündest du nicht mehr allein auf dieser Terrasse. Die Stadt kann kalt sein.
Der Blick nicht. Nicht solange ich hier steh.
Razor: Komm mit. Lass uns was trinken.
Suzy: Worauf trinken wir?
Razor: Auf den Teil der Nacht, der uns gehört.
Suzy: Dann stoß an.
Razor: Halt das Glas gerade. Wenn wir anstoßen, dann richtig.
Suzy: Du redest viel für einen der nur trinken wollte.
(Zwei Stunden ziehen vorbei, ohne dass sie es merken. Nur Stimmen, Gläser, die Stadt in der Tiefe.)
Razor: Komm. Ich bring dich nach Hause.
Suzy: Musst du nicht.
Razor: Der Fahrer wartet. Steig ein.
Razor: Danke. Für die Tür.
Security: Immer, Herr Ramon.
Razor: Schönen Abend.
Suzy: Dein Fahrer redet nie?
Razor: Estrada redet vor mir nie. Er soll nur fahren. Mehr nicht.
Suzy: Die Straßen sehn heute länger aus.
Razor: Ist die Nacht. Lehn dich zurück.
Suzy: Bleib so. Nicht wegrutschen.
Razor: Ich rutsch nicht. Halt dich fest. Du fliegst sonst durch die halbe Limo.
Suzy: Du bist warm. Die Party war laut. Das hier ist besser.
Razor: Dann bleib kurz. Aber die Augen auf. Wir sind gleich da.
Suzy: Gleich ist mir zu schnell.
Razor: Du bist verrückt. Gut, dass ich dich heimbring.
Suzy: Schon?
Razor: Gib mir die Hand. Steig langsam aus.
Suzy: Kommst du mit rauf?
Razor: Nein. Hab noch was zu tun.
Razor: Estrada. Die ist eine reine Seele. Die Menschen um sie rum sind’s nicht. Ihr Umfeld zerlegt sie innerlich.
Lächeln, Deals, immer jemand der was von ihr will. Und sie steht trotzdem da und gibt den Abend her, als wär nichts.
Ich hab gesehen, wie schnell die ihr den Glanz wegnehmen. Deshalb bring ich sie heim. Nicht weil ich muss.
Weil sonst wieder einer an ihr zieht.
Razor: Jo Estrada. Seit wann hast du lange Haare, mein Freund?
Undertaker: Gut festhalten, Razor. Denn heute war dein letzter Tag.
Razor: Du Bastard. Du siehst nicht aus wie Estrada. Was machst du hier?
Razor: LANGSAM! BIST DU VERRÜCKT?! BIST DU LEBENSMÜDE???
Razor: DU FÄHRST AMOK! NIMM DEIN SCHEISS FUSS RUNTER! ICH FLIEG HIER HINTEN DURCH DIE GANZE KARRE!
WENN DU MICH WILLST, DANN HALT AN UND STELL DICH HIN! NICHT SO!
Razor: ICH SEH DIE STRASSE NICHT MAL MEHR! DU WIRST UNS GEGEN DIE WAND SETZEN!
TAKER! GUCK NACH HINTEN WAS DU MACHST!
Razor: VERDAMMT! DU BRINGST UNS BEIDE UM!
Undertaker: HALT DEINE FRESSE UND KREPIER!
Undertaker: Raus. Hier endet die Fahrt.
Undertaker: Das Urteil ist gesprochen. Die Nacht hat dich gewogen.
Der Lebende redet. Der Tote schweigt. Jetzt schweigst du.
Undertaker: Die reine Seele hast du heimgebracht. Gut. Sie soll leben.
Du nicht. Ihre Nacht ist vorbei. Deins auch. Nur anders.
Undertaker: Guck dich an. Liegst im Dreck. Vorhin noch Aussicht und Glas in der Hand.
Jetzt kommst du nicht mal hoch. Das bist du ohne Publikum. Nichts.
Undertaker: Sie haben deinen Namen gerufen. Jetzt liest man ihn nur noch hier.
REST IN PEACE
Suzy: Letzte Woche. Läuft besser als die erste.
Razor: Natürlich tut sie das. Du machst nichts klein.
Suzy: Du auch nicht, mein Champ. Deshalb stehst du heute trotzdem hier.
Razor: Lass das. Erzähl lieber, wie groß das Ding geworden ist.
Suzy: Groß genug. Aber siehst du den, der da rüberkommt? Das ist der Manager vom Palais Noir. Private Club.
Eine Nacht dort kostet mehr als manch einer im Monat sieht. Der wird uns bestimmt persönlich rüberbitten.
Manager: Frau Suzy. Herr Ramon. Willkommen. Das Palais Noir hätte Sie beide gern oben.
Suzy: Oben heißt privat?
Manager: Komplett. Eigener Raum. Kein Gedränge. Nur wer geladen ist.
Razor: Klingt nach einem Abend, der mich nicht langweilt.
Manager: Genau deshalb frag ich persönlich. Der Tisch steht. Champagner ist kalt.
Suzy: Ja, wir gehen. Vielen Dank für die Einladung. Den Weg kenn ich, komm.
Razor: Du läufst hier als wär das dein Wohnzimmer.Razor: Natürlich tut sie das. Du machst nichts klein.
Suzy: Du auch nicht, mein Champ. Deshalb stehst du heute trotzdem hier.
Razor: Lass das. Erzähl lieber, wie groß das Ding geworden ist.
Suzy: Groß genug. Aber siehst du den, der da rüberkommt? Das ist der Manager vom Palais Noir. Private Club.
Eine Nacht dort kostet mehr als manch einer im Monat sieht. Der wird uns bestimmt persönlich rüberbitten.
Manager: Frau Suzy. Herr Ramon. Willkommen. Das Palais Noir hätte Sie beide gern oben.
Suzy: Oben heißt privat?
Manager: Komplett. Eigener Raum. Kein Gedränge. Nur wer geladen ist.
Razor: Klingt nach einem Abend, der mich nicht langweilt.
Manager: Genau deshalb frag ich persönlich. Der Tisch steht. Champagner ist kalt.
Suzy: Ja, wir gehen. Vielen Dank für die Einladung. Den Weg kenn ich, komm.
Suzy: War oft genug hier. Deshalb wissen die auch, wen sie raufbitten.
Razor: Und ich lauf mit. Arm in Arm. Wie ein Empfang.
Suzy: Stört dich das jetzt?
Razor: Stört mich, dass du den Weg besser kennst als ich. Sonst nicht.
Suzy: Dann halt den Mund und genieß’s. Oben wird’s leiser.
Razor: Jetzt versteh ich, warum der Manager so geredet hat.
Razor: Keine schlechte Aussicht.
Suzy: Deshalb hab ich uns raufgeführt.
Ich kenn beides. Die Terrasse und den Bürgersteig.
Razor: Deshalb ziehst du uns immer nach oben.
Suzy: Nicht immer. Nur wenn ich jemanden dabei haben will, der den Unterschied merkt. Die meisten sehen nur den Champagner.
Nicht, wie schnell der Glanz weg ist, sobald man die Treppe wieder runtergeht.
Razor: Und du denkst, ich seh nur den Glanz.
Suzy: Ich weiß, dass du den kalten Teil besser kennst als alle anderen hier. Sonst würdest du nicht so still dastehen.
Suzy: Ich weiß, dass du den kalten Teil besser kennst als alle anderen hier. Sonst würdest du nicht so still dastehen.
Razor: Ich kenn den kalten Teil. Deshalb steh ich oben und nicht unten bei denen, die drumrumreden.
Suzy: Und wenn der kalte Teil wieder kommt? Gehst du dann trotzdem, oder bleibst du stehen.
Razor: Kommt drauf an, wer vor mir steht. Manche Nächte geh ich. Manche Nächte nicht.
Suzy: Heute?
Razor: Heute steh ich noch. Frag nicht weiter, sonst red ich ihn kaputt.
Suzy: Gut. Dann schweigen wir. Nur die Stadt. Nur wir.
Razor: Die Kälte da unten kennst du. Ich auch. Heißt nicht, dass du sie allein tragen musst.
Suzy: Klingt, als wärst du auf einmal fürsorglich.
Razor: Klingt, als stündest du nicht mehr allein auf dieser Terrasse. Die Stadt kann kalt sein.
Der Blick nicht. Nicht solange ich hier steh.
Razor: Komm mit. Lass uns was trinken.
Suzy: Worauf trinken wir?
Razor: Auf den Teil der Nacht, der uns gehört.
Suzy: Dann stoß an.
Razor: Halt das Glas gerade. Wenn wir anstoßen, dann richtig.
Suzy: Du redest viel für einen der nur trinken wollte.
(Zwei Stunden ziehen vorbei, ohne dass sie es merken. Nur Stimmen, Gläser, die Stadt in der Tiefe.)
Razor: Komm. Ich bring dich nach Hause.
Suzy: Musst du nicht.
Razor: Der Fahrer wartet. Steig ein.
Razor: Danke. Für die Tür.
Security: Immer, Herr Ramon.
Razor: Schönen Abend.
Suzy: Dein Fahrer redet nie?
Razor: Estrada redet vor mir nie. Er soll nur fahren. Mehr nicht.
Suzy: Die Straßen sehn heute länger aus.
Razor: Ist die Nacht. Lehn dich zurück.
Suzy: Bleib so. Nicht wegrutschen.
Razor: Ich rutsch nicht. Halt dich fest. Du fliegst sonst durch die halbe Limo.
Suzy: Du bist warm. Die Party war laut. Das hier ist besser.
Razor: Dann bleib kurz. Aber die Augen auf. Wir sind gleich da.
Suzy: Gleich ist mir zu schnell.
Razor: Du bist verrückt. Gut, dass ich dich heimbring.
Razor: Komm. Wir sind da.Suzy: Schon?
Razor: Gib mir die Hand. Steig langsam aus.
Razor: Nein. Hab noch was zu tun.
Suzy: Ich will nicht, dass die Nacht vorbei geht. Die war zu schön.
Razor: Dann nimm sie mit hoch. Nicht auf der Straße stehen und festhalten.
Suzy: Ruf mich an. Wenn du zuhause bist.
Razor: Tu ich. Geh rein. Ich wart bis die Tür zu ist.
Razor: Dann nimm sie mit hoch. Nicht auf der Straße stehen und festhalten.
Suzy: Ruf mich an. Wenn du zuhause bist.
Razor: Tu ich. Geh rein. Ich wart bis die Tür zu ist.
Razor: Estrada. Die ist eine reine Seele. Die Menschen um sie rum sind’s nicht. Ihr Umfeld zerlegt sie innerlich.
Lächeln, Deals, immer jemand der was von ihr will. Und sie steht trotzdem da und gibt den Abend her, als wär nichts.
Ich hab gesehen, wie schnell die ihr den Glanz wegnehmen. Deshalb bring ich sie heim. Nicht weil ich muss.
Weil sonst wieder einer an ihr zieht.
Razor: Jo Estrada. Seit wann hast du lange Haare, mein Freund?
Undertaker: Gut festhalten, Razor. Denn heute war dein letzter Tag.
Razor: Du Bastard. Du siehst nicht aus wie Estrada. Was machst du hier?
Razor: LANGSAM! BIST DU VERRÜCKT?! BIST DU LEBENSMÜDE???
Razor: DU FÄHRST AMOK! NIMM DEIN SCHEISS FUSS RUNTER! ICH FLIEG HIER HINTEN DURCH DIE GANZE KARRE!
WENN DU MICH WILLST, DANN HALT AN UND STELL DICH HIN! NICHT SO!
Razor: ICH SEH DIE STRASSE NICHT MAL MEHR! DU WIRST UNS GEGEN DIE WAND SETZEN!
TAKER! GUCK NACH HINTEN WAS DU MACHST!
Razor: VERDAMMT! DU BRINGST UNS BEIDE UM!
Undertaker: HALT DEINE FRESSE UND KREPIER!
Undertaker: So angekommen.
Undertaker: Raus. Hier endet die Fahrt.
Undertaker: Das Urteil ist gesprochen. Die Nacht hat dich gewogen.
Der Lebende redet. Der Tote schweigt. Jetzt schweigst du.
Undertaker: Die reine Seele hast du heimgebracht. Gut. Sie soll leben.
Du nicht. Ihre Nacht ist vorbei. Deins auch. Nur anders.
Undertaker: Guck dich an. Liegst im Dreck. Vorhin noch Aussicht und Glas in der Hand.
Jetzt kommst du nicht mal hoch. Das bist du ohne Publikum. Nichts.
Undertaker: Sie haben deinen Namen gerufen. Jetzt liest man ihn nur noch hier.
REST IN PEACE

