Seth Rollins steht noch auf der Stage, den Hardcore Championship in die Höhe gereckt. Jubel hallt durch die Halle – bis „HERE COMES THE MONEY!“ alles übertönt. Shane McMahon betritt die Stage. Selbstgefällig, Arme hochgerissen, läuft er mit kaltem Blick direkt an Seth vorbei, stößt ihn fast mit der Schulter und marschiert schnurstracks zum Ring. Seth wird ignoriert, als wäre er Luft. Shane nimmt sich ein Mikrofon.
Shane McMahon:
„No Mercy… und ihr jubelt für Seth Rollins, für irgendeinen Gürtel, der heute Abend den Besitzer gewechselt hat. Aber das hier? Das ist keine Feier. Das hier ist eine Ansage. Denn wenn Shane McMahon rauskommt, dann wird jeder andere irrelevant. Ich bin Shane McMahon. Ich bin the Best in the World!“
[Die Crowd buht laut, Shane lacht arrogant.]
Shane McMahon:
„Letzte Woche bei RAW stand mein Vater, Vince Kennedy McMahon, im Ring. Blitze, Donner, große Worte. Und an seiner Seite? The Rock. ‚The Final Boss.‘ Vince, du hast ihn gefeiert wie den Messias, als würdest du mit ihm das Business retten. Aber was ich gesehen habe, war kein Retter. Es war ein Mann, der seinen Respekt verloren hat. The Rock – du bist zu mir gekommen mit nichts als Spott, mit nichts als Arroganz. Du hast geglaubt, du könntest Shane McMahon wie einen Schuljungen behandeln. Du glaubst, nur weil Vince dir einen goldenen Thron hinstellt, bist du unangreifbar?“
Shane wird lauter, wütender, seine Stimme donnert durchs Mikro.
Shane McMahon:
„Lass mich dir eins klarmachen, Rock: Du bist kein Boss. Du bist keine Legende mehr. Du bist ein Werkzeug. Ein Spielzeug in den Händen meines Vaters. Und wenn du mir gegenüberstehst, dann wirst du lernen, was es heißt, Respekt zu zeigen. Ich bin kein Sidekick in deiner verdammten Hollywood-Story. Ich bin der Mann, der dich vom Podest stößt, auf dem Vince dich gestellt hat!“
Shane läuft im Ring auf und ab, die Adern am Hals treten hervor.
Shane McMahon:
„Und Vince – während du RAW mit falschen Göttern fütterst, habe ich SmackDown zur ultimativen Waffe gemacht. Cena. Logan Paul. Ospreay. Fatu. Becky. Rhea. Wyatt. Das ist keine Sammlung von Namen – das ist meine Armee. Und ich werde sie führen, um RAW in den Boden zu stampfen. Stein für Stein. Knochen für Knochen.“
Shane bleibt stehen, schaut direkt in die Kamera, seine Stimme fast ein Brüllen.
Shane McMahon:
„Vince… Rock… merkt euch das: Ich brauche eure Bühne nicht. Ich brauche eure Götzen nicht. Denn wenn alles in Schutt und Asche liegt, wenn der Staub sich legt, dann bleibt nur einer übrig. Shane. McMahon. THE! BEST! IN! THE! WORLD!“
Shane wirft das Mikrofon mit voller Wucht auf den Boden, „Here Comes the Money“ ballert los. Er reißt die Arme in die Höhe, schließt die Augen und das Segment fadet aus.
