Main Event Wrestling

Ein bitteres Karriereende!

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Shawn Michaels’ letztes Match – ein Abschied mit bitterem Nachgeschmack


Shawn Michaels stand in dieser Woche zum letzten Mal offiziell in einem Wrestling-Ring. Sein vertraglich letztes Match, ein Triple Threat gegen Seth Rollins und Jeff Hardy, sollte den würdigen Abschluss einer der größten Karrieren aller Zeiten darstellen – doch es kam anders.


Im Verlauf des Matches zeichnete sich ab, dass Michaels die Entscheidung herbeiführen könnte. Während Hardy am Boden lag und Rollins angeschlagen in den Seilen hing, bereitete sich der „Heartbreak Kid“ auf seine legendäre Sweet Chin Music vor. Die Fans erhoben sich und es schien, als würde Michaels’ Karriere mit einem Sieg enden.


Genau in diesem Moment wurde die Halle jedoch dunkel und die Musik von Kenny Omega ertönte. Zur Überraschung aller erschien Omega auf der Stage – und spielte sogar mit Michaels’ eigenem Entrance. Er begab sich an das Kommentatorenpult und lenkte die Aufmerksamkeit der gesamten Arena auf sich.


Diese Ablenkung nutzte Seth Rollins. Während Michaels den Blick noch Richtung Stage richtete, stürmte Rollins heran und traf mit dem Curb Stomp. Der anschließende Pin brachte die Entscheidung: Seth Rollins gewann, Shawn Michaels verlor sein Abschiedsmatch.


Doch die Ereignisse endeten nicht dort. Nach dem offiziellen Match betrat Kenny Omega selbst den Ring, stellte sich in Michaels’ Manier auf und stampfte mit dem Fuß auf. Als Michaels sich mühsam hochzog, traf ihn Omega ausgerechnet mit dessen eigenem Finisher, der Sweet Chin Music.


Unter gemischten Reaktionen verließ Omega den Ring ohne weitere Erklärung. Michaels erhob sich Minuten später, sichtlich enttäuscht, und verließ zum letzten Mal unter „Thank You Shawn“-Chants die Bühne.


Damit endet die aktive Karriere des „Heartbreak Kid“ – jedoch nicht mit dem erhofften Triumph, sondern überschattet von Kenny Omegas Eingriff. Die Motive für dessen Auftreten bleiben bislang unklar.

Zur Story: https://mainevent-wrestling.de/forum/threads/das-echo-von-omega.481/#post-1165